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| Naturfotografie von Markus Bollen Vom Vorgarten bis zum Paradies 26. Juni – 18. September 2009 |
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Zur Eröffnung der Ausstellung:
am Freitag, 26. Juni 2009 um 20.00 Uhr
Es spricht: Prof. Ulrike Beuter, Landschaftsarchitektin
Öffnungszeiten: Die Ausstellungen der Galerie sind täglich von 8 bis 21 Uhr geöffnet und kostenlos zugänglich. Besucher sind herzlich willkommen.
Am 26. Juni um 20.00 Uhr eröffnet eine neue Ausstellung der Reihe „photography“ in der artFABRIK-Galerie in Wuppertal-Heckinghausen. Unter dem Titel „Vom Vorgarten bis zum Paradies" stellt Markus Bollen seine Werke aus. Markus Bollen, geboren 1960 in Hamburg und aufgewachsen im Bergischen Land, ist seit 1987 als selbständiger Fotograf tätig. Aus seinem breiten Spektrum an Arbeiten zeigt die artFABRIK-Galerie ausschließlich das Thema Natur.
Markus Bollens Blick auf die Natur konzentriert sich ganz auf die Schönheit der Strukturen, Formen und Proportionen. Dabei gibt es keine wertende Unterscheidung zwischen bedrohten Raritäten oder verbreitetem Unkraut, zwischen exotischen Gewächsen oder heimischem Vorgartengrün. „Brachland" heißt beispielsweise eine Serie und meint damit Fund-, bzw. Fotografie-Orte wie Bahndämme oder unbebauten Grundstücke. Beachtens- und liebenswert ist, was formal fasziniert – nicht mehr, aber auch nicht weniger. Wahrnehmen wird dies nur derjenige, der sich von den üblichen Kategorien, wie nützlich–überflüssig, teuer–billig, hat der Nachbar–oder nicht befreit. In einem Lieblingszitat Bollens, der sich mit Zen und fernöstlichen Kulturen auseinandergesetzt hat, findet sich seine Haltung dazu wieder: „Woher weiß ich, wie die Welt beschaffen ist? Durch Beobachten.“ (Tao Te Ching).
Eine Chance zum genauen Beobachten oder wie Bollen sagt „Sehen lernen“ erhält der Betrachter nicht zuletzt durch die übergroßen Formate, die er seinen Naturstücken gibt. Auf bis zu drei Metern langen Papierbahnen gedruckt, imponieren Gewächse, Stämme, Flechten, die auch dem aufmerksamen Spaziergänger in der Natur vermutlich entgangen wären.